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übergab Erzherzog Carl Ludwig Artstetten seinem |
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ältesten Sohn, Franz Ferdinand
von Österreich-Este. Wie die meisten Schlösser, die im Besitz
des späteren Thronfolgers waren, wurde auch Artstetten nach seinen
Vorstellungen umgebaut.
Durch die morganatische Ehe Franz Ferdinands und Sophie war es seiner
Gemahlin und seinen Nachkom-
men verwehrt, in der Wiener Kapuzinergruft, der tradi-
tionellen Grabstätte der Habsburger, beigesetzt zu wer-
den. Da Franz Ferdinand an der Seite seiner Gemahlin bestattet werden
wollte, entschied er, für sich und seine Familie eine Gruft unter
der Schloss-Kirche bauen zu lassen, die 1910 fertig gestellt wurde.
Niemand konnte ahnen, daß Franz Ferdinand und Sophie bereits vier
Jahre später hier ihre letzte Ruhestätte finden würden.
Nach dem Attentat am 28. Juni 1914 erbte der älteste (damals 12jährige)
Sohn des Thronfolgers, Maximilian, Artstetten. Nach dem Anschluß von
1938 wurden Maxi-
milian und sein Bruder Ernst (beide erklärte und bekan-
nte Gegner des NS-Regimes) unter den ersten Öster-
reichern ins Konzentrationslager Dachau gebracht und Artstetten wurde
enteignet. Erst 1949 erfolgte die Rück-
gabe durch die Republik Österreich. Herzog Max vererbte Artstetten
seinem ältesten Sohn Franz Hohenberg. |
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